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Schwere Zeiten für Mieter


Schwere Zeiten für Mieter

Mieter haben es zur Zeit nicht leicht. Mieten, Lebensmittel-, Strom- und Wasserpreise steigen gefühlt täglich an und manch gnadenloser Vermieter will kurzfristig die Wohnung geraeumt sehen. Was kann ein Mieter da tun? 

Vermieter können Mieter nicht vertreiben

Vermieter können nicht aus einer Laune heraus beschließen, einen Mieter zu vertreiben oder den Anstieg der Mieten auszunutzen, um zu einem viel höheren Preis neu zu vermieten. Für einen Vermieter ist es nicht einfach, einen Mieter vor Ablauf des Vertrages aus seiner Wohnung zu vertreiben. Er muss einen triftigen Grund dafür haben. 

Es gibt drei Wege: 

  • Wenn ein Mieter mit seiner Miete in Verzug geraten ist. In diesem Fall muss der Vermieter eine Räumungsklage einreichen. Dem Mieter muss eine Frist von dreißig Tagen gesetzt werden, um die Miete zu zahlen. Wird nach dieser Frist immer noch nicht gezahlt, kann das Vollstreckungsgericht gebeten werden, nach der Klage die Wohnung zwangsräumen zu lassen.   
  • Der Mieter kann aus der Wohnung gewiesen werden, wenn eine schwerwiegende Pflichtverletzung des Vertrages vorliegt. Zum Beispiel, wenn der Mieter eine substanzielle Veränderung an der Wohnung vornimmt, ohne vorher die Zustimmung des Vermieters einzuholen 
  • Eine weitere Möglichkeit, einen Mieter zu vertreiben, ist, wenn umfangreiche Renovierungs- oder Reparaturarbeiten anstehen. Manchmal ist eine Immobilie für den Abriss vorgesehen. In diesem Fall muss der Mieter zum Auszug aufgefordert werden. Wird er nicht "eingeladen", muss dem Mieter eine Jahresmiete und eine Umzugskostenpauschale gezahlt werden. 

Dreißigtäge Kündigungsfrist äß

Gemäßder Auskunft von Rechtsanwälten, müssen sich Mieter ihren Nachbarn gegenüber angemessen verhalten. Ist dies nicht der Fall und die Nachbarn erstatten Anzeige wegen Belästigung, muss der Vermieter verpflichtet, den Mieter schriftlich abzumahnen und notfalls den Mietvertrag zu kündigen. Die Kündigung muss mindestens eine 30-Tage-Frist haben. In Extremfällen kann der Vertrag auch ohne diese Frist unmittelbar gekündigt werden, nur muss aus dem Schreiben an den Mieter hervorgehen, warum eine Fortsetzung des Mietverhältnisses für die Nachbarn und damit für den Vermieter unzumutbar ist. 

Wenn das Haus verkauft wird

Wird das Haus verkauft, muss der Vermieter dem Mieter eine sechsmonatige Frist gewähren. Wird das Haus verkauft, wenn der Mieter immernoch darin wohnt, kann der neue Eigentümer die Räumung innerhalb eines Monats verlangen. Der Mieter kann weitere sechs Monate, beginnend mit dem Verkaufsdatum im Haus bleiben. Dann kann eine Räumungsklage angestrengt werden. 

Somit wird erstichtlich, dass Mieter zwar Rechte haben, die Eigentümer aber genauso. Haben Sie hierzu akkut Fragen, da sie selbst in einer solchen Situation sind, können Sie Summerhomes kontaktieren, die die Verbindung zu Rechtsbeiständen herstellen und Ihnen durch diese Phase hindurch helfen kann. 

 

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